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„Schenke Waisen ein Zuhause“

Neun Jungs mit besonderen Bedürfnissen wohnen schon in einem „Glücklichen Zuhause“ in Kalinovka. Wir können noch ein Haus für sieben weitere errichten

Autor: Jekaterina Tschilingir, übersetzt von Mariya Syemashkina, www.deti.zp.ua
Veroffentlicht am: 2012-04-10 10-30-00   Counter: 4807
  
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Aussehen des Hauses für die Gruppe der sozialen Adoptierung „Glückliches Zuhause-2“

Die ganze Welt beginnt, auf Kinderheime zu verzichten und auf Familienerziehungsformen zu setzten, weil eine derartige Erziehung effektiver und nachhaltiger wirkt.

Zum Glück kommen in unserem Land immer mehr gesunde Waisen in eine liebende Familie und nicht in ein Heim. Es gibt aber auch Kinder, die fast keine Chance haben, Teil einer Familie zu werden – dazu gehören Waisen mit komplizierten Pathologien in der geistigen und körperlichen Entwicklung. Sie müssen ihr ganzes Leben in den „kasernenhaften“ Bedingungen ihres Heimes mit vielen ähnlichen Kinder ihr trübes Schicksal teilen. Dort gibt es keine individuelle Betreuung für jedes Kind. Diese Kinder befinden sich fernab von Entwicklungsmöglichkeiten. Wir erleben sogar mit, wie ihr geistiger und körperlicher Zustand immer schlimmer wird. Wir können diese Kinder nicht wirklich heilen, obwohl wir ihnen doch helfen wollen und müssen!

Der allererste und schwerste Schritt in dem Reformprozess des Heimsytems für Kinder mit Entwicklungspathologien in der Region Saporoschje, wurde bereits getan. Anfang Dezember 2011 wurde in dem Dorf Kalinovka das erste Familienkinderheim für Kinder mit besonderen Bedürfnissen in unserer Region eröffnet. Die Realisierung des von der Stiftung „Glückliches Kind“ auf den Weg gebrachten Projekts dauerte 15 Monate. Das Vorhaben konnte dank den Spendern aus der Ukraine und dem Ausland sowie auch der konstruktiven Zusammenarbeit von Stiftung und dem Amt für Arbeit und sozialen Schutz der Bevölkerung, realisiert werden.


Wiederaufbau des Hauses für die Gruppe der sozialen Adoptierung „Glückliches Zuhause“

Zur Zeit wohnen in dem weiträumigen, hellen und warmen Gebäude, dem wir den Namen „Glückliches Zuhause“ gegeben haben, neun vielversprechende Jungs, und sie wohnen dort unter fast familiären Bedingungen. Das ist keine „Kaserne“ mehr, sondern ein warmes, gemütliches und wahres Zuhause für jedes dieser neun Kinder. Dort wird insbesondere eine umfassende Rehabilitation sowie die intellektuelle und körperliche Entwicklung der Kinder betont.

Die Eröffnung des „Glücklichen Zuhause“ in Kalinovka ist erst der Anfang. Neben diesem Haus steht auch das alte Gebäude der ehemaligen Bäckerei, welches ebenso renoviert werden könnte, um Kindern eine ständige Wohngelegenheit zu garantieren. Und dann würden weitere sieben Kinder mit komplizierten geistigen Pathologien die Möglichkeit haben, die Wärme eines eigenen Zuhauses zu spüren und sich persönlich in dem „Glücklichen Zuhause-2“ zu entwickeln.

Diese Mädels aus Kalinovka werden vielleicht in dem neuen Haus wohnen:









Die beiden Häuser liegen so nah neben einander, dass sie zum Gesamtkomplex werden könnten, welches ein gemeinsames Territorium umfasst und einen Spielplatz für Freizeit und Kommunikation böte.

Bilder des Hauses, welches renoviert wird (Diashow)



Was braucht man zur Errichtung eines "Glücklichen Zuhause - 2"?

Damit sich der Kindertraum für ein echtes Gefühl von Zuhause erfüllen kann, müssen alle Beteiligten des Projekts viele Dinge in Zusammenarbeit erledigen: Zuerst muß der Plan des zukünftigen Hauses erstellt, dann müssen die Kosten berechnet, die Baumaterialien beschafft, Sanitärräume und Heizungssystem eingerichtet, Raumeinteilungen geändert, das Gebäude wärmeisoliert, die neue Veranda errichtet und der Eingang mit dem Gelände rund ums Haus hergerichtet werden.

Wie können Sie uns dabei helfen:

- eine Spende leisten
- Baumaterialien für die Errichtung des Hauses schenken (Gipskarton, Spachtel, Flächenziegel, Gliederheizkörper, Kunststoffenster)
- mit dem Transport helfen (um die Baumaterialien anzuliefern und tatkräftige ProjektteilnehmerInnen nach Kalinovka zu bringen)
- Bei den Renovierungs- und Bauarbeiten teilnehmen


Alle Ihre Fragen beantworten gern die MitarbeiterInnen der Stiftung

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