Waisen und kranke Kinder von Zaporoshye, Ukraine
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Dieses Kind braucht eine Familie: Daniel L., geboren in 2001

Kind ist erwachsen geworden

Autor: Mariya Semaschkina, übersetzt von Anastasiia Mulyk und Thomas Paul, www.deti.zp.ua
Veroffentlicht am: 2013-06-14 18-30-00   Counter: 2277
  
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Viele Kinder haben Angst vor Krankenhäusern. Viele Erwachsene spüren dieselbe Abneigung gegenüber Krankenhäusern. Viele Kinder fürchten sich vor Spritzen. Das Gleiche mit Erwachsenen. Wahrscheinlich beide, kleine und große Menschen, sind wegen Operationen besorgt, die Narben hinterlassen und einen dazu zwingen, eigenartige Handschuhe und Schläuche zu tragen. Erwachsene neigen dazu, dieses Plastikzeug so schnell wie möglich loszuwerden. Jüngere Kinder fühlen dabei umso mehr Unbehagen.

Daniel möchte wirklich keinen Tubus in seiner Nase stecken haben, weshalb er ständig versucht, sich diesem zu entledigen. Allerdings bedeutet das bewegliche Röhrchen die Quelle seiner Nahrung. Deshalb müssen die Krankenschwestern den zwölf Jahre alten Jungen einwickeln, damit er den Schlauch nicht beschädigen kann, ohne den sein Leben sehr kompliziert werden könnte.



Man kann sich indessen nur wundern, ob das Leben noch komplizierter sein kann. Kinder wie Daniel verbringen draußen kaum Zeit, was bedeutet, dass die Leute sich vor diesen anderen Kindern fürchten, sich unbeholfen dabei fühlen, sie in den Arm zu nehmen oder auch nur zu berühren.



Niemand von uns möchte den ganzen Tag an die Decke oder weiße Wände starren und permanent Stille erleben. Glücklicherweise kann alles geändert werden. Das habe ich durch Zufall erfahren, als ich mich entschloss, Daniel ein Musikspielzeug zu zeigen. Naturgeräusche oder klassische Musik können tatsächlich Daniels graue Realität aufhellen. Nur zehn Sekunden später, und er wird Dir bestimmt sein frohes Lächeln zeigen.



Einige Wochen später waren die Spielzeugbatterien leer und es wurde auf das Fensterbrett gelegt. Im Krankenhaus gibt es keine Zeit oder keinen Wunsch, ein Kind zu unterhalten. Daniel ist nur einer von vielen Waisen, und niemand kümmert es überhaupt, ob der Junge lächelt, wenn ihm eine große Rassel gezeigt wird. Aber eine echte Mutter beachtet die "Kleinigkeiten" des Lebens.



Falls Sie daran interessiert sind, Daniel zu adoptieren, lesen Sie bitte die Kurzmitteilung für mögliche Adoptiveltern, Betreuer und Pflegeeltern. Sie können ebenso mit dem Dienst für Kinderangelegenheiten der Staatlichen Verwaltung von Saporoshje per Telefon (+ 380 061 23901 56) in Verbindung treten. Fragen Sie bitte nach Daniels Profil-Nummer gemäß Waisenliste Nummer 0055963.


Sollte es Ihnen aus irgendeinem Grund derzeit nicht möglich sein zu adoptieren, weil Sie beispielsweise Student/in sind und noch keine eigene Familie haben, können Sie dennoch Kinder in einem Internat oder Waisenheim finanziell unterstützen. Wege der Hilfe beinhalten außerdem Planung und Teilnahme bei Ausflügen und Reisen für Kinder, ein Kind im Waisenheim zu besuchen, oder den Einkauf von Entwicklungsspielzeugen, Büchern, Bastelsets und Sportausrüstungen zu unterstützen.

Die freundlichen Helfer der Stiftung "Glückliches Kind" stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

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