Waisen und kranke Kinder von Zaporoshye, Ukraine
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Projekt des Kinderdorfes "Glückliches Kind"

Die Stiftung „Glückliches Kind“ initiiert im Saporoschjer Gebiet die Gründung eines Kinderdorfes – der Gemeinschaft der Adoptivfamilien, in der Kinder und Eltern in Harmonie miteinander und mit der Natur leben werden

Autor: Albert Pavlov, übersetzt von Elena Davybaran, www.deti.zp.ua
Veroffentlicht am: 2012-02-10 21-00-00   Counter: 3298
  
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Kitezh (Gemeinschaft der Adoptivfamilien in Russland). Foto aus dem Jahr 2010

Liebe Freunde!

Die Stiftung „Glückliches Kind“ initiiert im Saporoschjer Gebiet die Gründung einer Gemeinschaft der Adoptiv- und Pflegefamilien, damit die Familien Adoptiv- und Pflegekinder, aber auch leibliche Kinder, Kinder mit speziellen Bedürfnissen harmonisch erziehen können.

Wir wollen nicht das Rad neu erfinden, das Dorf wird auf den allgemeinen Prinzipien der Ökosiedlungen und auf der Erfahrung der russischen Ökosiedlung „Kitezh“ (lesen Sie meinen Bericht über den Besuch der Siedlung in 2010) fußen.










Was wird durch die Errichtung des Kinderdorfes erreicht

Das Kinderdorf wird eine Alternative zur Erziehung der Kinder in Kinderheimen darstellen. Gemeinsames Wohnen der Adoptiv- und Pflegefamilien ermöglicht die gegenseitige Unterstützung der Eltern aus verschiedenen Familien bei der Kindererziehung.

Es ist bekannt, dass viele Pflegekinder in ihrer intellektuellen und psychischen Entwicklung den gleichaltrigen Kindern nachhinken. Infolgedessen ist eine normale Schule für sie wenig geeignet. Im Kinderdorf ermöglichen die Eltern individuell ausgerichtete Bildung ihrer Kinder.

Zu dem wichtigsten positiven Erziehungsfaktor für Kinder und dem Lebensprinzip für Erwachsene im Dorf wird der Umgang mit der Natur, einfache körperliche Arbeit im Garten, Erlernen des Handwerks. Dadurch werden die Kinder mehr Zeit bei einer Tätigkeit verbringen, wo sie die Resultate ihrer Arbeit sehen. Sie werden nicht im Sog der virtuellen oder kriminellen Welt verschwinden.

Aber die Arbeit im Garten oder handwerkliche Arbeit bedeuten nicht den Verzicht auf eine Einführung in den technischen Fortschritt – Kinder und Erwachsene werden Computer, Internet und andere technische Mittel zum Wohl der Menschen nutzen.

Im Kinderdorf werden fortschrittliche ökologische Technologien aktiv eingesetzt werden (energiesparende Technologien, Ökolandwirtschaft, getrennte Müllsammlung, Reinigung und Verwertung der Abfälle).

Einer der Schwerpunkte des Kinderdorfes ist die Schaffung günstiger Lebensbedingungen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen. Bis jetzt leben die meisten Kinder mit speziellen Bedürfnissen in besonderen Waisenhäusern ohne jegliche Aussichten auf Rehabilitation und auf Chancen im Erwachsenenleben. Es ist vorgesehen, dass viele Familien Kinder mit speziellen Bedürfnissen in Pflege nehmen.

Im Kinderdorf ist die gemeinsame Nutzung der Technik möglich, der Computer, der Internetzugriff, der Spiel- und Sportplätze, der teuren Werkzeuge, der Fahrzeuge, die gegenseitige Hilfe bei den Bauarbeiten.

Da im Kinderdorf qualifizierte Lehrer, Ingenieure und Ärzte leben und moderne Technologien eingesetzt werden, Gäste und freiwillige Helfer aus der Ukraine und anderen Ländern kommen werden, gibt die Gründung des Kinderdorfes einen guten Anstoß für die Entwicklung der naheliegenden Dörfer. Darüber hinaus wird die Entwicklung des Ökotourismus angekurbelt.

Und zu guter Letzt wird das Kinderdorf beispielhaft für das einfache und richtige Leben in Harmonie mit der Natur und mit sich selbst.

Grundprinzipien der Gemeinschaft

Das Leben der Menschen in Harmonie mit sich selbst, miteinander und mit der Natur.

Gute Gesinnung gegenüber Menschen und allen Lebewesen, die durch aktive Teilnahme an wohltätiger Tätigkeit realisiert wird.

Respekt vor dem Privatleben jeder Familie, aber gleichzeitiges Verständnis für Interessen der ganzen Gemeinde.

Respekt vor der Tier- und Pflanzenwelt, Erziehung im Geiste des ökologischen Bewusstseins.

Intoleranz gegenüber der Gewalt gegen Menschen und Tiere. Vegetarismus ist willkommen, wird aber nicht aufgezwungen. Die Zucht der Tiere zur Fleischgewinnung ist nicht gestattet.

Harmonische geistige, intellektuelle und physische Entwicklung der Mitglieder der Gemeinde.

Toleranz gegenüber Meinungen anderer Menschen und gegenüber verschiedenen Religionen (mit Ausnahme der destruktiven Glaubensrichtungen, wie z.B. Satanismus). Nicht die Konfrontation, sondern gegenseitige Ergänzung der Religionen

Der Vorrang der geistigen Werte vor materiellen.

Ständige Entwicklung der Kreativität und des Strebens nach Wissen bei allen Mitgliedern der Gemeinde.

Offenheit gegenüber der Außenwelt.


erste Heim in das Kinderdorf (Sommer 2015)


Das Konzert für die Bewohner der das Kinderdorf und Ukrainka - Herbst 2015

Kindererziehung

Harmonische geistige, intellektuelle und physische Entwicklung der Pflegekinder und der leiblichen Kinder

Das Leben der Kinder und der Erwachsenen in Harmonie mit der Natur, der Gesellschaft und miteinander.

Die auf dem eigenen Beispiel der Erwachsenen basierende Erziehung (Erwachsene Mitglieder verzichten bewusst auf Alkohol, Rauchen, Drogen, Schimpfwörter, auf körperliche und psychische Gewalt).

Die Beachtung der in der UN-Kinderrechtskonvention festgehaltenen Kinderrechte

Professionelle Behandlung der Probleme der Pflegekinder und der Kinder mit speziellen Bedürfnissen.

Die ohne Druck verlaufende Einbeziehung der Kinder in die Arbeit (Landwirtschaft, Werkstätten, kleine Bauarbeiten).

Beibringen der gesunden Lebensweise (nach dem Beispiel der Erwachsenen) – Morgengymnastik, sportliche Aktivitäten und Wanderungen

Die Teilnahme an Wohltätigkeitsaktionen und gemeinschaftlichen Aktivitäten

Demokratische Regelung des Lebens in der Gemeinde (der Rat der Siedlung)

Ein effektives Bildungssystem, Unterricht in Kleingruppen und die allseitige Entwicklung der Kinder

Das Hauptziel ist die Erziehung einer denkenden Persönlichkeit, die die wirkliche Aufgabe der Bildung sieht und der es Spaß macht, etwas Neues zu erfahren. Zugleich ist es wichtig, dass Kinder nach der Schule die Gemeinde verlassen und einen Studienplatz bekommen oder eine Berufsausbildung außerhalb der Siedlung anfangen können.

Eltern helfen einander in Fragen der Bildung (jemand, der z.B. Englisch kann und Autos repariert, bringt dies den eigenen Kindern und den Nachbarkindern bei).


Sommer im Kinderdorf

Wirtschaft der Siedlung

Die Gemeinde strebt die Selbstversorgung mit den wichtigsten und ökologisch angebauten Lebensmitteln an. Die landwirtschaftlichen Arbeiten müssen aber die Eltern daran nicht hindern, reichlich Zeit den Kindern zu widmen, besonders den Waisen und den Kindern mit speziellen Bedürfnissen.

Eine der finanziellen Quellen können die staatlichen Transferleistungen für Pflegefamilien und Lohn der Dorflehrer und Dorfärzte sein (ein Teil der Plätze in der Gemeinde ist für Lehrer reserviert).

Es werden in der Landwirtschaft effektive und ökologisch verträgliche Methoden bei Produktion der Lebensmittel angewandt.

Effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen, energiesparende Technologien und Senkung des Konsums unnötiger Güter führen zur Verringerung der Ausgaben.

Gesparte Mittel können für Bildung, Kunst und Baumaßnahmen verwenden werden.

Die in unterschiedlichen Nationalstilen gebauten Häuser werden Interesse hervorrufen und den Ökotourismus in der Region Saporoschje anregen.

Anforderungen zum Grundstück für das Kinderdorf

Nach unseren Berechnungen werden 50 Hektar für den Bau des Dorfes für 25 Familien und für die wirtschaftliche Selbstständigkeit der Gemeinde erforderlich. Auf 3 Hektar wird das Dorf gebaut, die restliche Fläche wird landwirtschaftlich genutzt.

Wichtige Kriterien bei der Wahl des Grundstücks:

- ökologisch saubere Gegend;

- Zugang zum Trinkwasser und Gewässer zur Irrigation der Felder und zum Baden;

- Grundstück im Saporoschjer Gebiet;

- Nähe zur Straße und zur Strom- und Gasleitung;

- nicht zu weit entfernt von einer Stadt oder einer Kreisstadt;

- es soll für die Gemeinde möglich sein, in der Zukunft dieses Grundstück zu kaufen;

- niedrige Wahrscheinlichkeit der Naturkatastrophen (Hochwasser, Erdrutsch, Mücken);

- günstige Geländeform (südlicher sanfter Hang, nicht steinig und ohne Schluchten);

- keine Lärmbelastung durch eine große Straße oder einen Betrieb;

- Nähe zu einem Dorf (oder am Dorfrand) mit der Schule und einem Geschäft;

- eine schöne Gegend für die Erholung in der Nähe von der Siedlung, schöne Aussichten;

- positive Einstellung gegenüber dem Dorf von den Einheimischen und von den Bezirksbehörden.

Die wichtigsten Bauten auf dem Territorium des Dorfes:

1. Geimeinschaftsgebäude (Schule, Kantine, Versammlungssaal, Ärztezimmer)

2. Häuser für Pflegefamilien

3. Gartenlaube

4. Garagen und eine Werkstätte

5. Sportplatz und Freibad

6. Milchfarm/Pferdestall

7. Reinigungsanlage/Pumpenanlage

Anzahl der Familien in der Siedlung ist von sieben bis 25, d.h. Anzahl der Dorfbewohner wird 30-90 Personen betragen. Bei der höheren Einwohnerzahl ist es schwierig, ein Gefühl der freundschaftlichen Gemeinde zu erhalten.

Alle Bauten auf dem Territorium des Dorfes gehören der Siedlung (einer nicht gewinnbringenden Organisation) und können nicht verkauft oder gekauft werden.

Wie wird man zum Mitglied des Dorfes:

1. Zum Mitglied der Gemeinde kann eine Adoptiv- oder Pflegefamilie oder ein Ehepaar werden, das als Erzieher in einem familienähnlichen Kinderheim angestellt ist.

2. Das Haus oder ein Teil des Hauses wird der Familie unentgeltlich zur Verfügung gestellt, wenn sie nicht weniger als zwei Waisenkinder zusätzlich (oder mindestens ein Kind mit speziellen Bedürfnissen) aufnimmt.

3. Das Haus gehört der nicht gewinnbringenden Organisation „Kinderdorf“.

4. Die Pflegefamilie behält in ihrem Besitz die Immobilie, die sie vor dem Eintritt in die Gemeinschaft bewohnte. Die Familie kann über sie nach ihrem Ermessen entscheiden.

5. Die Pflegefamilie hat das Recht, in dem Gemeindehaus zu leben, bis alle Kinder der Familie volljährig werden und die Ausbildung beenden (bis 23 Jahre). Danach kann die Pflegefamilie neue Adoptiv- oder Pflegekinder aufnehmen oder das Haus einer anderen Familie bereitstellen, die minderjährige Pflege- oder Adoptivkinder hat.

6. In Ausnahmefällen kann eine Pflegefamilie mit volljährigen Kindern in dem der Organisation angehörenden Haus bleiben, wenn der Rat der Siedlung und der Aufsichtsrat der nicht gewinnbringenden Organisation „Kinderdorf“ in Anbetracht bedeutender Leistungen und Verdienste der Familie (z.B. Arbeit als Lehrer oder Arzt) zustimmen.

7. Nach Absprache mit dem Rat der Siedlung und dem Aufsichtsrat der nicht gewinnbringenden Organisation „Kinderdorf“ können Familien, die den Aufnahmebedingungen nicht entsprechen, aber trotzdem der Gemeinde einen bedeutenden Nutzen bringen werden, das Haus in der Siedlung kostenlos bewohnen. Darüber hinaus ist es für solche Familien möglich, den Hausbau auf dem Territorium des Kinderdorfes oder nicht weit von dem Dorf aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Die wichtigsten Phasen des Bauprojekts:

1. Die Wahl und der Kauf/die Pacht eines Grundstücks.

2. Die Ausarbeitung des Projekts des Kinderdorfes (Platzierung der Gebäuden und Leitungen).

3. Die Arbeit an Strom-, Gas- und Wasserleitungen, der Bau des Gästehauses.

4. Der Bau des Gemeindehauses und der Häuser für die ersten Familien.

5. Der Bau der Werkstätte.

6. Die Wahl und der Einzug der ersten Familien.

7. Der Bau der Häuser für weitere Familien und der Ausbau der Infrastruktur.

8. Aktive Entwicklung der Siedlung in allen Bereichen.

Im Idealfall werden die ersten Familien in drei Jahren nach dem Beginn des Projekts ins Dorf kommen.

Hier ist die erste und zweite Häuser:

"Happy Home -3 " - Januar 2016


"Happy Home -3 " - Januar 2016


"Happy Home -4" - Juni 2015


The concert for the residents of the children's village and Ukrainka - Fall 2015

Möchten Sie zum Mitglied des Projekts werden?

Wenn Ihnen unsere Ideen zusagen, können Sie an der Verwirklichung dieses Projekts teilnehmen:

1. Schlagen Sie uns einen Ort für das Dorf vor, der unseren Kriterien entspricht.

2. Sie können bei der Wahl des Grundstücks helfen.

3. Sie können das Projekt in jeder Phase (Kauf des Grundstücks, der Bau der Häuser usw.) finanziell unterstützen.

4. Nützliche Bemerkungen zu unserem Projekt und konstruktive Kritik unseres Konzepts
äußern, Ihre Erfahrungen teilen.

5. Melden Sie sich als aktiver Mitglied oder als zukünftiger Bewerber an (schreiben Sie über sich selbst und Ihre Motivation).

Setzen Sie sich bitte für die weitere Zusammenarbeit mit uns in Verbindung.

Darüber hinaus können Sie die Nachrichten der Google-Gruppe abonnieren, die zur Kommunikation der Mitglieder und Helfer dient.

Mit freundlichen Grüßen,
Präsident der Stiftung "Glückliches Kind"


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