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Stanislav Andreyev, geboren in 1992 - Sarkom

Die Spendensammlung ist abgeschlossen! Stas hat 2 komplizierte Operationen hinter sich und Lungentumor wurde besiegt! Laut den Untersuchungen ist Stas schon gesund und wir freuen uns darüber!

Autor: Alina Senjuk, Stanislav Andreyev, übersetzt von Thomas Paul, www.deti.zp.ua
Veroffentlicht am: 2015-09-12 16-20-00   Counter: 2189
  
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Stanislav Andreyev, geboren am 10. Oktober 1992

Diagnose: bösartiges Schwannom (Sarkom).








Die Spendensammlung ist abgeschlossen 12.09.2015
Stas hat 2 komplizierte Operationen hinter sich und Lungentumor wurde besiegt! Laut den Untersuchungen ist Stas schon gesund und wir freuen uns darüber!
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Wir wissen alle was Schmerzen bedeuten. Der emotionale Schmerz ist wesentlich stärker als der physische Schmerz, und manchmal ist es derart schwer diesen auszuhalten, dass es völlig entmutigt. Man möchte sich dann in den eigenen Panzer zurückziehen und warten bis es vorbei ist... Atmen und warten, warten und atmen...

Vergangene Woche hatte ich eine Verabredung, um ein junges Pärchen zu treffen. Ich hatte sie niemals zuvor getroffen. Als ich zum vereinbarten Platz kam, erblickte ich einen Burschen, der attraktiv, schlank und glücklich aussah. Seine Augen leuchteten und auf seinem Gesicht war ein Lächeln zu erkennen, obwohl du fühlen konntest, dass ihn etwas bedrückt. Auch sah ich ein Mädchen, das ihm mit großer Liebe und Fürsorge aus dem Auto half. Als wir unsere Plätze im Cafè eingenommen hatten, begannen sie mir ihre Lebensgeschichte zu erzählen, die mir eine Gänsehaut den Rücken hinunterlaufen ließ...



"Mein Name ist Stanislav Andreyev, ich bin Einundzwanzig, studiere an der Staatlichen Saporishja Medizinischen Universität, und den größten Teil meines Lebens, davon dreizehn Jahre, mühe ich mich ab mit dem Krebs zu kämpfen. Als ich Neun war, fiel ich von meinem Fahrrad, spürte einen starken Schlag auf meinem inneren Oberschenkel und verlor wegen heftiger Schmerzen das Bewusstsein. Damit begann alles.

Ich komme aus einem Dorf, und meine Eltern bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Landwirtschaft. Ich wurde mit Liebe zur Arbeit und dem Respekt vor älteren Menschen erzogen. Normalerweise, half ich meiner Familie beim Haus und erledigte landwirtschaftliche Arbeiten, aber manchmal waren die Schmerzen zu groß, dass mir meine Elten zur Toilette helfen mussten. Unsere ortsansässigen Ärzte konnten nicht verstehen was bei mir nicht in Ordnung war, und ich der Bauernjunge litt, aber arbeitete weiter.

Die regelmäßige Untersuchung im Alter von sechzehn Jahren zeigte, dass ich einen Tumor hatte. An mir wurde eine Biopsie durchgeführt und die Ärzte fanden nichts, aber sagten mir, ich solle operiert werden. Nach der Operation hörte ich, dass ich Sarkoma bzw. ein bösartiges Schwannom oder nur Krebs hätte. Um ehrlich zu Dir zu sein, konnte ich nicht vollkommen begreifen, was sie mir sagten. Ich wollte auch nicht wahrnehmen krank zu sein.

Ich immatrikulierte bei der Medizinischen Universität, bekam bald einen Rückfall und musste operiert werden. Alles in allem, ging das so bis 2013, und insgesamt hatte ich sechs Operationen.

Mir wurde eine Amputation vorgeschlagen, dann war ich ziemlich erschrocken. Die Operationen am Oberschenkel waren sehr schmerzhaft, ich musste monatelang im Bett bleiben, Schmerzen aushalten und auf gute Nachrichten hoffen. Ich fuhr zu Krankenhäusern in Saporishja, Kiew, Donetzk, aber es änderte nichts... Seit fast sechs Jahren benutze ich Krücken oder einen Gehstock, um mich umher zu bewegen. Ich kann nicht einmal davon träumen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, da der Oberschenkel am Sitz festgebunden ist. Daher helfen mir meine Freunde und meine Familie beim Transport. Vorher konnte ich alles machen, meiner Familie zu helfen, denn sie widmeten ihr Leben mich aufzuziehen und meine Krankheit zu bekämpfen.

Vor drei Jahren traf ich einen wundervollen Menschen, meine Freundin, und seitdem lässt sie mich niemals allein - im Krankenhaus, wenn es sehr unangenehm ist oder Zuhause, wenn es gerade noch erträglich ist, dann ist sie meine Freude, meine Unterstützung und meine Sonne! Das vergangene Jahr war das schlimmste, meine Krankheit schreitet voran, die Schmerzen lassen mich nicht einen Moment in Ruhe: Ich kann nicht schlafen, sitzen, liegen, und ich habe einen Herd in meiner Lunge. Mir wird angst und bange...



Chemo- und Strahlenbehandlungen lassen mich erschöpft fühlen. Meine Eltern helfen mir, mich umher zu bewegen. Ich versuche zu studieren und weiter zu leben, nicht als Überleben. Jetzt schaue ich nach anderen Behandlungsmöglichkeiten. Es gibt eine Chance, dass mir italienische Ärzte helfen können, und ich möchte diese Chance nutzen. In der Familie ist kein Geld mehr geblieben, es gibt nur noch Schwierigkeiten, Traurigkeit und Befürchtungen. Jede Runde Chemotherapie kostet ca. 5-7 000 UAH (253-353 EUR). Und zwischendurch muss ich zur Unterstützung meines Immunsystems und zur Stabilisierung teure Medikamente nehmen.

Ich lache äußerlich und innerlich weine ich, versuche dabei Hilfe zu finden und wie jeder zu leben. Vom Krebs geheilt, eine Ausbildung zu bekommen, verheiratet zu sein, viele Kinder zu haben, dank meiner Mutter und meines Vaters, meiner Süßen, meiner Freunde und Familie, die mich nicht allein lassen, wenn ich durch schwere Zeiten gehe. Ich schäme mich nicht, wie es mir jetzt geht. Es ist eine Herausforderung, die ich bewältigen muss. Jeder hat seine eigenen Herausforderungen. Es ist mir nicht peinlich um Hilfe zu bitten, wenn ich kämpfe am Leben zu bleiben. Wenn ich wieder gesund bin, werde ich alles tun was ich kann, denjenigen zu helfen, die in Not sind. Ich werde das Leben jedes Menschen schätzen, nicht nur als Arzt sondern auch persönlich," erzählt uns Stanislav.



Heute ist die Behandlung eines Sarkoms ein sehr großes Thema. Stanislav wurde sein Bein abgenommen, und er braucht dringend 1820 EUR für die anstehende Chemotherapie. Anforderungen stärken eine Person. Stanislav ist so jemand. Unterstützen Sie ihn, bitte!

Wir bitten jeden Stanislav zu helfen in Ordnung zu kommen und alle seine Ziele (!) zu verwirklichen, und dies so bald wie möglich zu tun. Wir werden zusammen die Welt bewahren! Bedenken Sie dies...



Stanislav wohnt in Saporishja.

Stanislavs Telefonnummer lautet: +38 099 921 64 06.

Für weiter Informationen kontaktieren Sie bitte die Volontäre der Stiftung "Glückliches Kind"


















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