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Trotz schlimmster Prophezeiung

August 18, 2014, 13:20 1895 Autor: Maria Semashkina, übersetzt von Thomas Paul deti.zp.ua Im Frühjahr 2013 erklärten ukrainische Ärzte einen ukrainischen Waisen für unheilbar. Dennoch stellte sich bald das Gegenteil heraus. Der Junge überlebte trotz schlimmster Prophezeiung

Anfang 2012 stellte ich fest, dass Nikita einige Herzprobleme hatte. Später, im Frühjahr 2013 wurde der Junge im Saporoshje Gebietskinderkrankenhaus untersucht. Mir erzählte man, dass Nikitas Herzschaden nicht mehr operierbar wäre, zudem hätte der Junge Lungenprobleme und könnte nach der Operation auch nicht mehr selbständig atmen.

Vergangenen Herbst wurde Nikita in eine liebende Familie adoptiert. Die Familie hatte bereits vier eigene Kinder. Sie entschlossen sich ungeachtet des wahrscheinlich kurzen Lebens, ihrem neuen Sohn eine große Portion Glück und Zufriedenheit zu vermitteln. Ein Kardiologe in Saporoshje empfahl den Eltern des Kindes, eine Sauerstoffmaske während des Fluges zu verwenden, was jedoch keine Vorschrift war. Die Preise für Sauerstoffmasken stellten sich als haushoch heraus, und zudem schlug ein Arzt aus den USA vor, das Risiko einzugehen. So kam Nikita achtzehn Stunden später sicher und wohlbehalten in den Vereinigten Staaten von Amerika an.

Nikita wurde schon bald untersucht und für die Operation vorbereitet. Dieses inoperable Kind überstand den medizinischen Eingriff erfolgreich, obwohl es diesen wegen pulmonaler Hypertonie nicht hätte überleben können. Gemäß den amerikanischen Ärzten, scheint Nikita niemals vorher Lungenhochdruck gehabt zu haben.

Was denken Sie, kann es sein? Ist es der starke Glaube von Nikitas Eltern an Gott, oder solch ein großer Mangel an Vertrauen ukrainischer Ärzte gegenüber besonderen Kindern? Ich wage zu vermuten, es handle sich um Gleichgültigkeit. Ein Desinteresse am Schicksal "besonderer" Kinder. Dennoch, diese Kinder bleiben am Leben und entwickeln sich. Trotz schlimmster Prophezeiung.

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