Am 25. Februar dieses Jahres sind wir erneut nach Nowomykolajiwka gefahren – einem Dorf, das regelmäßig unter dem Beschuss von Gleitbomben (KABs) und Shahed-Drohnen leidet. Beschädigte Häuser, Spuren von Explosionen, zerbrochene Fenster und zerstörte Dächer – das ist die heutige Realität für die Anwohner. Trotzdem gibt das Dorf nicht auf – die Menschen halten durch und leben weiter.
Doch es gibt diejenigen, die sich physisch nicht aus eigener Kraft retten können.
Während dieser Evakuierung haben wir drei ältere Menschen in Sicherheit gebracht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Sie konnten das gefährliche Gebiet nicht schnell genug verlassen. Wir haben sie nach Saporischschja gebracht, von wo aus sie in sicherere Regionen weiterreisen können. Diese Evakuierung haben wir mit dem Fahrzeug unserer Partner durchgeführt – und wir sind aufrichtig dankbar für diese Unterstützung.
Derzeit steht der Kleinbus Renault Trafic, Arbeitsname "Malamut", auf dem Parkplatz. Damit er wieder Menschen retten und humanitäre Hilfe ausliefern kann, benötigt er einen professionellen, umfassenden technischen Service: Instandsetzung des Turboladers, Austausch der Glühkerzen, Reinigung der Einspritzdüsen, Reinigung des Rußpartikelfilters (DPF) und des EGR-Ventils sowie neue Sommerreifen. Jede dieser Arbeiten ist entscheidend für den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Fahrzeugs in Beschusszonen.
Im Jahr 2026 hat der „Malamut“ bereits geholfen, etwa 40 Menschen zu evakuieren und humanitäre Hilfe in frontnahe Gemeinden zu bringen. Er ist unsere Mobilität, unsere Reaktionsgeschwindigkeit und unsere Möglichkeit, ohne Verzögerung Leben zu retten.
Für die Reparatur werden etwa 60.000 Hrywnja (ca. 1.200 Euro) benötigt. Jeder Beitrag ist ein direkter Schritt dazu, dass der Kleinbus auf seine Rettungsroute zurückkehrt und dorthin fahren kann, wo Menschen auf Hilfe warten. Ihre Unterstützung rettet Leben.




