Am 9. März hat unser Team die Evakuierung von zwei älteren Frauen aus einer Frontsiedlung in der Orikhiv-Richtung durchgeführt.
Eine der Evakuierten hat erhebliche Mobilitätseinschränkungen, die andere eine starke Sehbehinderung. Beide benötigen ständige medizinische Überwachung und regelmäßigen Zugang zu Behandlung.
Die Siedlung, in der sie sich aufhielten, ist täglichen Bedrohungen aus der Luft ausgesetzt: Luftangriffe, Drohnenangriffe verschiedener Art. Es gibt auch regelmäßige Strom- und Kommunikationsausfälle, und der Zugang zu medizinischen Diensten ist eingeschränkt.
Die Evakuierung erfolgte nach Saporischschja, wo für die Frauen eine vorübergehende Unterkunft organisiert, Medikamente bereitgestellt und Zugang zu medizinischen und sozialen Diensten gewährt wurde.
Bei Fahrten in Frontgemeinden wird ein hoher Grad an Zerstörung der Wohninfrastruktur festgestellt. Dies erschwert sowohl den Aufenthalt der Zivilbevölkerung als auch die Durchführung von Evakuierungsmaßnahmen.
Diese Evakuierung wurde mit Partnertransport durchgeführt, was eine rechtzeitige Abfahrt ermöglichte.
Gleichzeitig benötigt der Evakuierungs-Minibus Renault Trafic “Malamute” derzeit eine umfassende technische Wartung. Zu den notwendigen Arbeiten gehören Turbinenrestaurierung, Austausch der Glühkerzen, Reinigung der Injektoren, Reinigung des Rußfilters und EGR sowie Reifenwechsel.
Im Jahr 2026 hat dieses Fahrzeug bereits die Evakuierung von etwa 53 Personen und die Lieferung humanitärer Hilfe an Frontgemeinden gewährleistet. Es bleibt ein Schlüsselelement in der Logistik des Einsatzes. Trotz technischer Einschränkungen führt das Team weiterhin Evakuierungsaufgaben durch.
Die geschätzten Kosten der notwendigen Reparatur betragen 60.000 Hrywnja (ca. 1.200 Euro)
Unterstützung bei der Wiederherstellung des Transports wirkt sich direkt auf die Möglichkeit aus, Evakuierungen und schnelle Reaktionen in Frontgebieten fortzusetzen.




