Vom 12. bis 18. Juli 2026 organisierte die Wohltätigkeitsstiftung „Glückliches Kind“ bereits die zweite Reise von Kindern aus dem Gebiet Saporischschja zum Howerla und zum Tschornohora-Kamm in diesem Jahr.
17 Kinder aus besetzten Gemeinden, die derzeit in Saporischschja leben, konnten sich für einige Tage von den ständigen Beschießen erholen. Sie bestiegen den höchsten Berg der Ukraine — den Howerla, besuchten den Howerla-Wasserfall und die Alm Poshechevska.
Die ausdauerndsten und körperlich fittesten Teilnehmer erreichten den See Nesamowyte und den Berg Schpyzi und kehrten über die Alm Maryshevska und das Mosty-Tal am Fluss Prut zur Touristenbasis „Zaroslyak“ zurück. Ein anderer Teil der Gruppe besuchte den Berg Velyka Kozmeska und erkundete einen deutschen Militärfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg. Außerdem machten die Kinder eine zweistündige Führung durch das historische Zentrum von Iwano-Frankiwsk.
Die Reise fand unter recht schwierigen Wetterbedingungen bei häufigen Regenfällen statt. Die Routen mussten aufgrund von Gewittern ständig angepasst werden, und der Aufstieg zum Howerla wurde um 6:30 Uhr morgens begonnen, damit die Gruppe vor dem Einsetzen eines heftigen Platzregens sicher zurückkehren konnte.
Die Organisation solcher Reisen während des Krieges erfordert großen Aufwand und die Zusammenarbeit vieler Menschen und Organisationen. Die Stiftung dankt der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja sowie den Verwaltungen der besetzten Gemeinden Melitopol, Wessele und der frontnahen Kamyschuwacha herzlich.
Wir danken auch Ukrsalisnytsia für die kostenlose Beförderung und der humanitären Mission „Proliska“ für die Bereitstellung eines Busses von Saporischschja zum Bahnhof in der Oblast Kirowohrad.
Alle anderen Reisekosten wurden dank der Spender der Stiftung „Glückliches Kind“ finanziert. Dazu gehörten der Transport von Iwano-Frankiwsk zum Fuße des Howerla, Verpflegung, Ausrüstung, eine Reiseapotheke und die Begleitung der Gruppe.
Ein besonderer Dank gilt Janice und Eric aus den USA, die Spenden aus dem Verkauf ihrer eigenen Töpferwaren übergeben haben.
Wir danken unseren Begleitern — Anzhela, Artur, Larysa sowie dem Freiwilligen Denver aus den USA herzlich.
Vor uns liegen neue Reisen für Kinder, die in der Frontregion leben. Für deren Durchführung brauchen wir dringend die Unterstützung aufmerksamer Menschen.
Das Programm unterstützen:
Wir sind auch dankbar für Hilfe beim Transport (Bus ab 18 Plätzen) in der Karpatenregion und suchen Freiwillige mit Wandererfahrung zur Begleitung von Kindergruppen.




