Anfang September 2022 begannen wir ein Projekt, dessen Ziel es war, bei der Einrichtung des Luftschutzkellers in der Schule Nr. 65 unserer Stadt zu helfen. Diese Bildungseinrichtung arbeitet auch weiterhin als provisorische Notunterkunft für Binnenvertriebene, die sich im angrenzenden Kindergarten befindet. Während eines Luftalarms versteckten sich Lehrer, die ihren Unterricht online abhielten, im Schulkeller. Ebenso wie Vertriebene, die regelmäßig aus besetzten oder frontnahen Gebieten nach Saporischschja kommen und sich vorübergehend für ein paar Tage in der Unterkunft aufhalten.
Trotz der Schrecken des Krieges setzten die Schüler ihr Fernstudium fort, und die Absolventen erhielten ihre Schulabschlusszeugnisse. Das Leben ist also nicht stehen geblieben und hat sogar Pläne für die Zukunft. Und zu den Plänen der Einrichtung gehört es, ab September zum gemischten Lernmodus überzugehen und die Arbeit der Bereitschaftsgruppen fortzusetzen.
Allerdings gab es in der Vorschulabteilung ein Problem mit der zentralen Warmwasserversorgung. Sie wird es dort einfach nicht mehr geben. Und die Einrichtung verfügt über ein Schwimmbad. Auch die Duschen benötigen Boiler. Die bisherige Ausrüstung, die die sechs Gruppen der Vorschulabteilung mit Warmwasser versorgte, ist ausgefallen und kann nicht mehr repariert werden. Um angenehme Bedingungen zu gewährleisten, wandte sich die Leitung daher erneut an die Wohltätigkeitsstiftung „Glückliches Kind“ mit der Bitte, 6 Warmwasserbereiter zu kaufen.
Dank der systemischen Unterstützung, die die Stiftung von unseren ständigen Spendern erhält, wurde dieses Problem fast sofort gelöst! Die notwendige Ausrüstung wurde bereits gekauft und an die Schule übergeben. Für den Kauf der Boiler hat die Stiftung fast 39.000 Hrywnja ausgegeben.
Und dann gibt es noch ein ebenso wichtiges Problem mit der Einrichtung des Schutzraums. Um den Unterricht bei Luftalarmgefahr fortzusetzen, fehlen im Schutzraum Schülertische. Es werden 200 Einzeltische im Wert von je etwa 1,5 Tausend Hrywnja benötigt. Und um dieses Problem innerhalb eines Monats bis August zu lösen, brauchen wir 300.000 Hrywnja.
Diese Aufgabe ist nicht leicht, aber wir hoffen wieder auf Ihre Unterstützung!




