Dmytro Schybajew, geboren am 21.09.2021
Diagnose: Typ-1-Diabetes mellitus.
Bericht über Spendeneingänge und Ausgaben
Dima ist erst vier Jahre alt. Er versteht noch nicht, warum es in seinem Leben plötzlich so viele Spritzen gibt, warum seine Lieblingsnaschereien verschwunden sind und stattdessen Einschränkungen aufgetreten sind. Dima hat Diabetes und lernt gerade erst, mit dieser Diagnose zu leben.
Anfang September nahm der Junge Medizin in Form eines Sirups ein. Seine Eltern bemerkten, dass Dima deutlich mehr Wasser trank. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass sein Blutzuckerspiegel fast viermal höher als normal war, und das Kind wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde bei ihm Typ-1-Diabetes diagnostiziert. Dies ist eine unheilbare chronische Erkrankung, die eine lebenslange Insulingabe erfordert.
Dinas Eltern mussten in kürzester Zeit viel Neues lernen: sich mit den Insulinarten vertraut machen, den Umgang mit einem Blutzuckermessgerät erlernen, Kohlenhydrate zählen und ein Tagebuch führen. Die Familie gewöhnt sich an einen neuen Lebensrhythmus – mit ständiger Blutzuckerkontrolle und erhöhter Aufmerksamkeit für die Ernährung.
Heutzutage gibt es moderne Technologien, um das Leben von Menschen mit Diabetes zu erleichtern. Insbesondere ein System zur kontinuierlichen und schmerzfreien Blutzuckermessung: Ein kleiner Sensor wird an der Schulter befestigt und überträgt die Messwerte an eine App auf dem Smartphone. Anstatt bis zu 10 Mal am Tag in den Finger zu stechen, reicht es aus, den Sensor alle zwei Wochen zu wechseln. Es gibt auch einen Injektionsport – eine Alternative zu schmerzhaften Insulininjektionen. Er ermöglicht nur einen Einstich alle drei Tage, was Schmerzen und Stress für das Kind erheblich reduziert.
Für kleine Patienten wie Dima trägt die Verwendung von kontinuierlichen Glukosemesssensoren und Inektionsports dazu bei, die tägliche Diabeteskontrolle komfortabler zu gestalten und die Anzahl schmerzhafter Einstiche zu reduzieren. Gleichzeitig müssen diese Verbrauchsmaterialien regelmäßig ausgetauscht werden und stellen eine erhebliche finanzielle Belastung für die Familie dar. Jeden Monat benötigt Dima zwei Sensoren und zehn Injektionsports, deren Gesamtkosten sich auf rund 8.000 Hrywnja (ca. 180 EUR) belaufen.
Neue Spendenaktion: für Sensoren und Injektionsports




